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Die Röntgenübersichtsaufnahme PDF Drucken E-Mail
Um ein Zahnimplantat setzen zu können ist eine Röntgenübersichtsaufnahme der Kiefer (OPG oder auch PANO) notwendig. Der Behandler kann an Hand dieser Röntgenaufnahme beurteilen ob das Knochenangebot für ein Implantat ausreicht.

Die Röntgenübersichtsaufnahme ist kein klassisches Röntgenbild, sondern eine Summation von vielen Schichtbildern, auch Tomogramm genannt. Hierfür fährt das Röntgengerät einmal um den Kopf des Patienten herum. Das aus vielen Bildern zusammengesetzte Röntgenbild ist ein virtuelles Bild und stellt die Realität verändert dar.  Während der Aufnahme bekommt der Patient deshalb eine Schiene mit einem metallischen Referenzkörper (eine Kugel oder Hülse) an die Position des gewünschten Implantates gesetzt. Der Behandler kann nun Vergrößerungen und Verzerrungen in seiner Implantatplanung berücksichtigen.



Die genaue Berechnung der Implantatlänge und Breite ist sehr wichtig. Denn das Implantat soll ausreichend im Knochen stehen und darf dabei keine wichtigen Strukturen verletzten. Im Unterkiefer ist dies unter anderem der Unterkiefernerv, der die Unterlippe mit Gefühl versorgt. Im Oberkiefer ist es die Kieferhöhle und der Nasenboden.

Die Planung der Implantation mit Hilfe einer Röntgenübersichtsaufnahme ist ein seit Jahrzehnten bewährtes Verfahren. Es bleibt jedoch ein virtuelles und 2 dimensionales Bild, was eine gewisse Erfahrung des Behandlers voraussetzt. Er kann zwar die Höhe des Knochen und die Abstände zu wichtigen Strukturen ausmessen, die Breite des Kiefers im Querschnitt lässt sich jedoch nicht oder nur eingeschränkt beurteilen.



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