| Der Kieferknochen |
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Ein Zahnimplantat braucht genau wie der natürliche Zahn ausreichend knöchernen Halt. Doch häufig fehlt er genau dort, wo das Implantat gesetzt werden soll. Geht ein Zahn verloren baut der Körper den nicht mehr benötigten Knochen bereits nach wenigen Monaten ab. Eine Zahnlücke, die bereits seit längerer Zeit besteht, braucht daher häufig einen Knochenaufbau, bevor das Implantat gesetzt werden kann. In den letzten Jahren wurden viele Methoden entwickelt, um den Knochenaufbau zu umgehen und eine sofortige Implantation zu ermöglichen. Natürlich kann man in einigen Fällen auf einen Knochenaufbau verzichten. Bedenken Sie jedoch, dass ein Implantat dort gesetzt werden sollte, wo der Zahn auch hin gehört. Implantate brauchen über Jahre und Jahrzehnte einen festen knöchernen Halt. Durch moderne operative Techniken können die meisten Knochenaufbauten am Kiefer heutzutage in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Knochenersatzmaterialien reduzieren den Bedarf an körpereigenem Knochen. Kleinere Knochentransplantate vom Kiefer reichen deshlab in der Regel aus, um genügend Knochen für Implantate aufzubauen. Lassen sie sich von einem chirurgisch erfahrenen Zahnarzt, Oralchirurgen oder Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen ausführlich beraten, bevor ein Zahnimplantat gesetzt wird. Durch die moderne digitale Volumentomographen (DVT) lässt sich der Kieferknochen dreidimensional sehr genau beurteilen und die eigentliche Implantation am Computer simulieren. Hier geht es weiter zur Diagnostik ->
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