| Das Zahnimplantat |
|
|
|
![]() Es gibt unzählig viele Implantathersteller und Implantattypen. Alle haben mehr oder weniger Vor- und Nachteile. Ein Zahnimplantat ist eine langfristige Investition in ihre Zahngesundheit. Es versteht sich daher eigentlich schon fast von selbst, dass die Wahl des Implantatsystems wichtig ist. Das heißt nicht, dass ein günstiges Implantat schlecht sein muss. Bedenken Sie jedoch, dass ihr Implantat fest im Kiefer einwächst und dort mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit für den Rest ihres Lebens verbleibt. Entsprechend lange sind Sie und ihr Implantat auf den Service und die Weiterentwicklung des entsprechenden Systems angewiesen. Das Zahnimplantat besteht aus drei Bestandteilen. Dem Implantat, einem Pfosten auf dem die eigentliche Zahnkrone befestigt wird und einer Zugschraube, die beides miteinander verbindet. Das Implantat gleicht einer Schraube, die durch einen Chirurgen oder einem chirurgisch erfahrenen Zahnarzt in den Kiefer eingesetzt wird. Das Gewinde des Implantats dient nur für das Eindrehen in den Kiefer. Die eigentliche Stabilität wird durch das langsame Einwachsen des Knochens in die aufgeraute Implantatoberfläche erreicht. Die Struktur der Oberfläche ist dabei entscheidend. Dank ausgiebiger Forschung ist die Verbindung zwischen Knochen und Implantat so gut, das die heutigen Verlustraten sehr gering sind. Statistisch gesehen geht nur ein Implantat von 15 innerhalb von 5 Jahren verloren. Als Werkstoff haben sich Titanlegierungen bewährt. Dies liegt an der guten biologischen Verträglichkeit. Aufgrund der hervorragenden mechanischen Eigenschaften werden fast alle gängigen Zahnimplantate aus Titan hergestellt. Titan besitzt nur einen Nachteil. Es ist metallisch grau. Durch die Verbesserung von Keramikwerkstoffen werden zunehmend weiße Zirkonoxidkeramik-Implantate angeboten. Sie haben den großen Vorteil, dass Sie der Zahnwurzel auch farblich gleichen und daher besonders im ästhetisch sichtbaren Bereich Vorteile besitzen. Über Zirkonoxidimplantate liegen jedoch deutlich weniger wissenschaftliche Langzeitergebnisse in Bezug auf Knochenheilung und Bruchfestigkeit vor. Weiter zum Implantatpfosten ->
|